
Geschichte:
Hannover ist seit alters her ein Pferdezuchtland. Die heute noch an den
Giebeln niedersächsischer Bauernhäuser zu sehenden gekreuzten Pferdeköpfe
sind ein Relikt aus vorgeschichtlicher Zeit. Meilensteine der hannoverschen
Pferdezucht mit langer Tradition waren die Gründung des Niedersächsischen
Landgestütes Celle im Jahre 1735 durch König Georg II. von England,
der zugleich Kurfürst von Hannover war, die 1888 gegründete
Stutbuchgesellschaft (Vorgängerin des 1922 gegründeten Verbandes
hannoverscher Warmblutzüchter e.V.) und der Beginn der Verdener Auktionen im
Jahre 1949. Es folgten viele weitere Initiativen, wie z.B. Hengstleistungs-
und Zuchtstutenprüfung. Der Hannoveraner hat heute prägenden Einfluß auf
praktisch alle deutschen Warmblutzuchten.
Zucht:
Hannover ist mit 18700 eingetragenen Stuten und über 450 anerkannten
Hengsten, von denen 135 dem Landgestüt Celle angehören, das weitaus größte
deutsche Zuchtgebiet. Die mehrmals im Jahr stattfindenden Auktionen sowie
Hengstkörungen finden in der Verdener Niedersachsenhalle statt und sind
Anziehungspunkt für Interessenten aus dem In- und Ausland.
Merkmale:
Hannoveraner genießen einen weltweiten Ruf als Dressur-, Spring- und
Vielseitigkeitspferde, sind aber genauso in der Freizeitreiterei
anzutreffen. Im Dressursport gehören sie zur Weltspitze.
Mehr Informationen bei:
Verband hannoverscher
Warmblutzüchter e.V. |
Niedersächsisches
Landgestüt Celle
