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Geschichte:

Die Geschichte der bayerischen Pferdezucht läßt sich bis in das erste Jahrtausend zurückverfolgen. Das Zentrum der Zucht lag in der jüngeren Vergangenheit im bayerischen Rottal (Rott = Nebenfluß der Inn). Vorgänger des bayerischen Warmblutpferdes war der „Rottaler“, ein Pferd im schweren Warmbluttyp. Neben dem Einsatz englischer und französischer Rassen hatten Oldenburger Hengste großen Einfluß auf die Zucht. Die Zunahme der Motorisierung der Landwirtschaft in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts ließ den alten Rottaler fast völlig verschwinden. Das neue Zuchtziel eines vielseitig verwendbaren Reitpferdes wurde im wesentlichen durch die Veredelung mit Vollblütern und Trakehnern angestrebt. Außerdem wurden auf der Basis zugekaufter Stutfohlen und Stuten aus den verschiedenen deutschen Hochzuchtgebieten neue Stutenstämme geschaffen. Auch der Hengstbestand gründet im wesentlichen auf Hannover, Holstein, Oldenburg und Westfalen.

Zucht: 

1999 lag der Zuchtbestand bei 4492 Stuten und 194 Hengsten. Zuchtzentrum ist das bayerische Landgestüt Schwaiganger. Auktionsort und Körplatz für den Landesverband Bayerischer Pferdezüchter ist die Olympiaanlage in München Riem.

Merkmale:

Leistungsbereites, vielseitig verwendbares Reitpferd mit gutem Charakter; Bayerische Warmblüter sind im Turniersport und in der Freizeitreiterei vertreten, bisweilen auch im Spitzensport.

Mehr Informationen bei:

Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.  |  Haupt- und Landgestüt Schwaiganger

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